Die Zielsetzungen des Projekts

Zwei gebildete und sensible Männer schildern roh und kompromisslos ihre Erfahrungen. Zwei gleiche Schicksale, getrennt durch die Geschichte, eine Grenze und den Krieg.

Das Projekt besteht in einer wechselseitigen Begegnung der Kriegsberichte von Maurice Genevoix und Ernst Jünger und soll ihnen Körper und Stimme verleihen. Es sind zwei auf einzigartige Weise ausgewogene Berichte über Einsatz und Mut.  Sie vermitteln das Unvorstellbare und Unaussprechbare denen, die nicht den Krieg, die Front und die alltägliche Gewalt erlebt haben.

Wir arbeiten an einer zweisprachigen, deutsch-französischen, Theaterkreation, welche den französischen und den deutschen Text aufgreift. Dieses einzigartige und originelle Theaterstück soll ebenso ein Event wie eine pädagogische Veranstaltung werden und damit ein sehr weit gefächertes Publikum in Deutschland und Frankreich ansprechen.

Um dieses Großprojekt zu verwirklichen, haben wir ein vielseitiges, begeistertes und multi-kulturelles Team ins Leben gerufen.

Unser Ziel ist es, zur Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Vaterländern beizutragen, indem wir mit unserer Aufführung an alte Opfer erinnern, ihnen gedenken, um sie besser zu verstehen und die Zukunft zu bauen.

Affiche La Passion

Sich in das nationale Gedenken eingliedern.

2014 wir das Gedenkjahr des Ersten Weltkrieges.

Dem französischen Staat ist es ein großes Anliegen, mit diesen Feierlichkeiten die Franzosen in Erinnerung und im Angedenken zu vereinen und das Opfer der Soldaten zu würdigen.

Ein pädagogisches Ziel.

Den Ersten Weltkrieg anhand dieser beiden Werke wechselseitig zu erzählen, gibt dem breiten französischen und deutschen Publikum die Möglichkeit zurückzublicken auf das, was wirklich im Alltag an der Front passiert ist, und zwar aus menschlicher Sicht. Die historischen und chronologischen Fakten der Geschichtsbücher erhalten somit eine neue Dimension.

Ein literarisches und künstlerisches Ziel.

Gedenken durch Kunst und Literatur.

Es bietet sich die Gelegenheit, zwei Schriftsteller, zwei Autoren hervorzuheben, deren literarische Laufbahnen und jeweiliges Engagement sehr verschieden sind. Sie sind im eigenen Land bedeutende Persönlichkeiten, verdienen es jedoch, der breiten Öffentlichkeit in beiden Ländern vorgestellt zu werden.

Ziel der Vermittlung und Schlichtung.

Die Tragödie der deutschen und französischen Soldaten zu teilen, bedeutet auch den seit dem zurückgelegten Weg zu betrachten, sich Fragen zur Zukunft zu stellen.

Es werden Fragen zur Gegenwart aufgeworfen, zur Beziehung zwischen den beiden Völker, zur Friedenssituation und zur sich in der Entwicklung befindlichen europäischen Identität.

Künstlerisches Ziel.

Durch gemeinsame Zusammenarbeit von französischen und deutschen Schauspielern beide Seiten zu erzählen, bedeutet auch eine engere Beziehung zwischen zwei unterschiedlichen Geschichten, Sensibilitäten, Kulturen und zwei Kriegsbildern herzustellen.

 

(Traduction Annika Ellenberger)

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